#whatayear – Ein Jahr wie kein anderes

Ein Jahr wie kein anderes, eines das unser Leben verändert hat, eines mit einschneidenden Erfahrungen – das werden wir rückblickend sagen können.

Ein Ausnahmejahr.

Wie anders könnte ein Rückblick dieses Jahr starten?

So war es ein wahrlich außergewöhnliches Jahr das uns – beruflich und privat – stark gefordert, uns vor besondere, neuartige Herausforderungen gestellt und uns einiges abverlangt hat. Vorneweg ein Höchstmaß an Flexibilität und Belastbarkeit.

In dieser ultimativen Bewährungs– und Belastungsprobe haben wir Außerordentliches bewegen und leisten müssen.

Über die „Corona Ferien“ wurden wir allesamt in ein #NewNow katapultiert, innerhalb kürzester Zeit und in unglaublicher Geschwindigkeit mussten wir einen #mega #change betreiben, in einem nie da gewesenen Momentum.

Schnell haben wir uns auf neue Gegebenheiten einstellen müssen und dabei hat vieles wirklich gut funktioniert. Es wird uns erst rückblickend klar was wirklich so alles passiert ist.

Bald stellt sich die Frage, was ist #Normal? Und, was genau das #NewNormal, wo es das ersehnte #BackToNormal – was auch immer das war – so nicht wieder geben wird? Eines wissen wir, zumindest ahnen wir:

Unsere (Arbeits-)Welt wird nicht mehr dieselbe sein.

In der akuten Hochphase der Krise war Navigieren auf Sicht angesagt, jeden Tag einzeln zu betrachten und Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen. Es musste so viel in so kurzer Zeit entschieden werden und selten war die Erkenntnislage so unsicher. Es war eine eindrucksvolle Übung zum Umgang mit #exponentiell und #VUCA.

Und, es zeigte sich auch, wenn man muss kann man oder was man kann wenn man muss. So hatten wir einige sehr steile Lernkurven. Und zeigten ein Höchstmaß an Veränderungsbereitschaft und auch –vermögen.

Die erlebte Haltung und das wahrgenommene „Wir“ mitten in den Krisensituationen war beeindruckend.

Wir haben auch erfahren: man kann auch gleich groß, man muss nicht unbedingt pilotieren. Wenn alle an einem Strang ziehen konnten wir eindrucksvoll erleben wie gut und schnell Dinge gehen können, wie z.B. bei #remote working, oder die digitale Zusammenarbeit im Team.

Diese (virtuelle) Art des Arbeitens konfrontierte allerdings auch mit Herausforderungen, denn Kommunikation fand überwiegend nur noch digital statt. Der persönliche Kontakt und Austausch fehlte; wir sind soziale Wesen.

Einer der legendärsten Aussprüche aus den unzähligen Video Konferenzen war wahrscheinlich „Wir hören Dich nicht. Du bist auf mute!„. Grenzen dieser vermeintlichen Errungenschaften sind offensichtlich – der Trend wird Richtung #hybrid gehen, sobald wir wieder wählen können, da bin ich mir sicher.

Corona ist ein #gamechanger oder #catalyst – neben den erfahrenen (und wahrscheinlich weiter ausstehenden) harten Einschnitten ahnen wir, dass in Krisen irgendwo Chancen stecken, so nach dem Motto „never waste a good crisis“. Der Ökonom Joseph Schumpeter hat in seinem Konzept der „kreativen Zerstörung“ den schöpferischen Aspekt von Krisen hervorgehoben.

So haben sich in diesem Jahr viele auch von dem einen oder anderen Überflüssigen, Unnützlichem oder Unrentablen getrennt, so z.B. Produktportfolios reduziert (oder auch Kleiderschränke aufgeräumt). Das macht nach vorne gerichtet den Weg frei für Neues. Jeder Bruch beinhaltet auch einen Neuanfang.

So hat die Corona-Krise als „Chief Digital Officer“ für Digitalisierungs- und New-Work-Themen jedenfalls schon einen Schub bewirkt, zumindest das Bewusstsein hierfür deutlich und vermutlich nachhaltig geschärft.

Zudem wurden wir eindrucksvoll mit der Frage konfrontiert, was uns im Leben bewegt und worauf es wirklich ankommt. Die Besinnung auf das was wirklich wichtig ist: Gesundheit als das höchste Gut. Gesundheit ist das neue Kapital. Natürlich gewinnen auch andere Themen, wie Zusammenhalt und Nachhaltigkeit, an Wert.

Fazit: Die Welt „nach“ der Coronakrise wird anders aussehen – allein aus heutiger Sicht gewagt so zu formulieren wo wir weiterhin „mittendrin“ sind. Aber, so viel ist klar, dieses Jahr und ihre Erfahrungen machen etwas mit uns. Jede Tiefenkrise hinterlässt ihre Story, wir werden sehen welche diese genau ist.

Jedenfalls hat diese Krise insgesamt das Potenzial gehoben für eine zukünftige Welt die #digital, #nachhaltig und #emphatisch ist.

Persönlich hilft uns Resilienz, Optimismus und Offenheit für Neues, um mit diesen laufenden, gravierenden Veränderungen und Umbrüchen umzugehen.

Für 2021 wünsche ich mir, ….

… dass wir gesund bleiben, unbeschwerter Familie und Freunde treffen und irgendwann einmal – wahrscheinlich utopisch fürs kommende Jahr – wieder reisen können, um die Welt weiter zu entdecken.

… dass wir beruflich so manches Momentum beibehalten und weiterhin Dinge wagen und einfach mal machen.

Dennoch, klingt paradox, sage ich in vollem Bewusstsein: Bleiben Sie „negativ„!

Haben Sie einen gesunden Jahreswechsel und fröhliche Feiertage.

#change #able4change #coaching #changecoaching

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2 Kommentare zu „#whatayear – Ein Jahr wie kein anderes

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