Stück für Stück – Häppchenwirtschaft

„Arbeitshäppchen“ und Freelancer Dasein – das sind wesentliche Elemente des – durch das amerikanische Think Tank Roosevelt Institute prognostizierten – Zukunftsbildes zur Arbeitswelt 2040 welches im Artikel Von Häppchen zu Häppchen beschrieben wird.

Man könnte es „patchwork“ nennen, überall ein Stück(chen) bis ein Ganzes draus wird. Oder – etwas schicker – „Portfolio Manager“ in eigener Sache.

Die FAZ beschreibt dabei den besonderen Aspekt des Crowdworking in Deutschland noch als „Zuverdienstmöglichkeit“. Es sei ein „Randphänomen“, das aber an Bedeutung gewinnen werde.

Technische Möglichkeiten und (Abwicklungs-) Plattformen erleichtern dem Einzelnen die Zugänge zu den diversen Formen des Arbeitsmarktes und ermöglichen den Unternehmen Arbeitskräfte auf Abruf.

Im Ergebnis werden in Organisationen die Grenzen zwischen Angestellten und Freelancern zunehmend verschwinden, die Kooperation mit Externen an Bedeutung gewinnen, die Unternehmen sich öffnen. „liquid workforce“ nennt das Accenture.

Personaler müssen ihre Rolle neu definieren, wenn sie an der Häppchenwirtschaft teilhaben wollen

so der Artikel weiter. Die Integration von freelancern in die Unternehmensprozesse ist beispielsweise einer dieser Herausforderungen. Broker und Community Manager sind hier Stichworte der neuen Rollenbeschreibung.

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