#newwork – „wirklich, wirklich wollen“


Auf der #nwx17, dem Event für Neues Arbeiten – New Work Experience – von XING in Berlin fand am frühen Abend das Podium mit Prof. Dr. Frithjof Bergmann, dem Erfinder und Urheber von New Work, statt.

Wir können auch bis 4h früh reden„… herrlich! Und so wurde der vorgesehene Zeitrahmen deutlich gesprengt…und zum Schluss gab es verdiente standing ovations.

Ausführlich würde über den Ursprung von #newwork und den Kerngedanken der Bewegung geredet.

DIE zentrale Frage als Ausgangspunkt von #newwork sei zu „wissen was man wirklich wirklich will?“

Das Problem sei die „Armut der Begierde„. Wollen sei ein „problematisches Etwas„. Viele Menschen hätten das „Organ mit dem man willverloren. So werde Jobarbeit für viele dann vergleichbar mit einer „milden Krankheit“ oder etwas was mit einem „miniskirt“ verkleidet würde.

Neue Arbeit als Ausdruck für das was Menschen „wirklich wirklich“ wollten:

To make a difference mache es im Kern aus, etwas was Bedeutung und Sinn habe.

Leben geben“ und wirklich leben, nicht an „Armut der Begierde“ leiden. Lebendig sein, nicht tod – dies seien alles Elemente der Anfangsüberlegungen zu #newwork gewesen.

Ohne Hilfe kämen die meisten Menschen nicht „raus“. Man brauche Unterstützung. Die Welt brauche dementsprechend eine Unzahl an „Zentren für neue Arbeit„.

Eine ganz andere Art zu leben!“ sei es, wenn man sich die Frage stelle, ob es „das ist“ was man wirklich wirklich wolle.

Warum tue ich das was ich tue? Weil ich es wirklich wirklich will – oder weil man aufgegeben habe, aus „Armut der Begierde„.

Einen praktischen Tipp zur eigenen Klärung gabs zum Abschluss: die Schlüsselfrage sei „hat mir etwas pleasure gegeben – was hat mich überrascht in der vergangenen Woche?“.


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