Neugier – Triebfeder und Schlüsselkompetenz für Neues

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„Ich habe keine besondere Begabung. Ich bin nur leidenschaftlich neugierig.“ (Einstein)

NEU – Gier |Offenheit | Lernen | Zuhören | Fragen | Perspektivwechsel | Vielfalt | Neue Wege | Entdeckungsfreude | Lebensgeister | Erfahrungen | Veränderung

Zum Anlass meiner #90days @Coca Cola European Partners in Deutschland habe ich im #37 „How to Hack“ Business Punk Podcast rund um #recruiting #talent #diversity auch über das Thema #neugier gesprochen.

Warum? Warum? Warum? Wer kennt diese Fragen aus Kindesmund nicht. Kinder sind leidenschaftlich neugierig und entdecken die Welt mit ihren eigenen Augen.

Neugierde als angeborener Instinkt wird weiter durch Erziehung, Gesellschaft und Kultur geprägt. Ein Instinkt geht niemals verloren, man kann ihn auch im Erwachsenenalter wieder wecken oder weiter entfachen.

Warum ist Neugier eine hilfreiche Schlüsselkompetenz?

  • Neugierde ist grundsätzlich eine der wesentlichen Triebfedern und die Schlüsselkompetenz für Veränderungen, Neues und neue Möglichkeiten, auf individueller als auch organisatorischer Ebene. Und damit für jegliche Weiterentwicklung, Fortschritt und Erneuerung d.h. Innovationen in Organisationen.
  • Neugierde ermöglicht es, sich neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Wer Veränderungen erzielen, Neues schaffen will, muss über das Bekannte hinausschauen.
  • Neugierde ist Quelle für Innovationen. Sie ist zentrale Voraussetzung für Menschen und Unternehmen, deren Wachstum stark auf Innovationen basiert. Innovationen entstehen aus dem Wunsch, Neues zu entdecken und den notwendigen  Perspektivenwechsel zu ermöglichen.
  • Neugierde hält jung, weckt Lebensgeister und ist ein essentieller Antrieb im Leben. Wir alle wissen, wie wichtig ´soft skills´ in der digitalen Arbeitswelt sind. Hierzu gehört die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen (und Entlernen). Die Welt ändert sich, wir müssen aufgeschlossen bleiben für neue Ideen und dafür, Neues zu erlernen. Neues lernen heißt, sich weiterzuentwickeln. 

 

Wie fördert man Neugier in Organisationen?

Grundsätzlich geht es darum, neue & andere Perspektiven zu ermöglichen, d.h. Erlebnis- und Erfahrungsräume zu schaffen und Perspektivwechel zu orchestrieren:

  • Motivation des Einzelnen verstehen, Leidenschaft für die eigene Arbeit definieren, Eigeninitiative entdecken und stimulieren, ‚eigener Talentmanager‘, Coaching
  • Selbstverantwortung und Autonomie des Einzelnen stärken, Freiräume im Sinne von Wahlmöglichkeiten schaffen
  • Purpose der Organisation definieren, nichts motiviert mehr als Teil eines größeren Ganzen zu sein
  • Neugier-Kultur kreieren, #diverse Perspektiven stärken, gemeinsam Zukunft denken, Zuhören, offene Fragen stellen, Querdenken, Fehlertoleranz, unsonscious bias trainings
  • Lernmöglichkeiten schaffen, das neugierige Unternehmen ist immer auch ein lernendes, Kultur des ständigen Lernens entwickeln, Wissbegierde und Fortbildung fördern
  • Ways of Working, Arbeitsräume/ Umgebung und Orte der gelebten Unternehmensidentität schaffen, Projektarbeit/ Auslandsaufenthalte/ Netzwerk und Teamwork fördern
  • Führung als Pfadfinder nicht Reiseleiter, Mut machen zur Selbstverantwortung, Potenzialentwicklung unterstützen
  • Gesundheitsbewusstsein stärken, Stresstoleranz trainieren, Umgang mit Veränderungen fördern

 

Wie kann man seine eigene Neugier befördern?

  • Neue Erfahrungen suchen:
    Neue Wege gehen, raus aus der Routine. Das muss nicht gleich ein Jobwechsel sein, kein Neuanfang nur als Selbstzweck. Man sollte Neuerungen im eigenen beruflichen Themengebiet verfolgen, oder man kann einfach mal etwas anders bzw. anderes machen (anderen Weg zur Arbeit, Riesen, einen anderen Urlaub machen, neues Hobby entdecken).
  • Die ‚Warum‘-Fragen stellen:
    Wer Zeit mit Kindern verbringt kennt das Spiel ‚Ich sehe was was Du nicht siehst‘ oder auch die berühmte Dauerschleife der ‚Warum‘-Frage. Als spielerische Quelle der Inspiration dient sie, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Man kann sie bewusst einsetzen, ein bewusstes Hinterfragen vornehmen, um zu einer absichtsvollen Entscheidung zu kommen. Im organisatorischen Kontext hat sich Simon Sinek mit „always start with a WHY“ etabliert; zu fragen warum und zu welchem Zweck man etwas macht ist immer ein sinnvoller Startpunkt.
  • Andere Perspektiven einbauen:
    Man kann sich einen eigenen Beraterstab an Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln suchen und systematisch verschiedene Betrachtungsweisen bei Entscheidungen einbinden. Auch ein diverser Freundeskreis mit unterschiedlichen Interessen, Sichtweisen, Lebensstilen und Unternehmungen fördert diese Vielfalt im eigenen Umkreis.

#Change #Innovation #Purpose

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