Future of work – How to shape it?

Panel Discussion @ Quadriga Internal Communication Conference: Hybrid, remote or back to work? Internal comms and the post-pandemic organisation.“

Im Nachgang ein paar der diskutierten Punkte und Gedanken festgehalten. Hier meine Key Mesages im Überblick:

  • Working from home wird salonfähiger, es bleibt keine Lösung für einige Wenige.
  • Kultur entsteht im Miteinander und damit auch im Büro.
  • Es braucht auch das physische Miteinander zur Entfaltung von Kreativität.
  • #hybrid wird zu unserer #newnormal Arbeitsrealität gehören.
  • Auszugestalten ist, wie „hybrid“ unternehmensindividuell funktionieren kann.
  • Räumliche Distanz und Krise schafften ein größeres Kommunikationsbedürfnis.
  • Krisenmanagement ist auch Kommunikation.
  • Gute Kommunikation ermöglicht Vertrauen und Orientierung bzw. stärkt Kultur.

Please also see „Quadriga Internal Communication Conference – Hybrid, remote or back to work„.

Die Pandemie stellte bzw. stellt uns nach wie vor vor teils neuartige Herausforderungen; mit ihrem Ausbruch verlangte sie nicht nur Personalern ein Höchstmaß an Flexibilität und Belastbarkeit ab. In kürzester Zeit mussten wir alle Veränderungen ungeahnten Ausmaßes bewältigen.

Um in der Krise Orientierung zu vermitteln, waren auch Personaler mit Aufgaben der Krisen- und Veränderungskommunikation befasst.

Welche Bedeutung hatte speziell Kommunikation in der Corona Krise?

Offenheit, Transparenz und Orientierung sind Begriffe unserer Zeit. Einer entsprechenden internen Kommunikation kommt ein wesentlicher Stellenwert zu; in einer Krise (wie der Pandemie) hat diese nochmal an Bedeutung gewonnen hat.

Räumliche Distanz plus Krise schaffen ein größeres Kommunikationsbedürfnis.

So gilt als Learning aus dieser Corona Krise: zu viel Kommunikation kann es (fast) kaum geben. Am besten persönlich. Und so aktuell als möglich. Schnell, unkompliziert, zuverlässig und klar.

Krisenmanagement ist somit auch Kommunikation (interne und ggf auch externe).

Gute Kommunikation schafft Verlässlichkeit und ermöglicht Vertrauen, Nähe und Zusammenhalt bzw. Orientierung – alles wesentlich für eine positive Haltung in schwierigen Zeiten. Und sie formt und stärkt Kultur.

Die Krise gab Anschub für manch Neues!

Auf die Personalarbeit wartet mit Ausklingen des akuten Krisenmanagements eine Phase der bewussten Gestaltung des „New Normal“. Dabei stellt sich die Frage, was ist #Normal? Und, was genau das #NewNormal oder #NewNow, wo es das in manchen Teilen ersehnte #BackToNormal – was auch immer das war – so nicht wieder geben wird? Eines wissen wir:

Unsere Arbeitswelt wird nicht mehr dieselbe sein. Sie war schon vor Corona in Bewegung. Corona hat diesen Prozess als #gamechanger oder #catalyst beschleunigt.

Und, wir haben Erfahrung gesammelt. Dabei haben wir gelernt, durchaus den zweiten vor dem ersten Schritt gehen zu können. Man muss nicht unbedingt pilotieren. Wenn alle an einem Strang ziehen, können zum Beispiel Remote Work und digitale Zusammenarbeit im Team schneller als gedacht gelingen.

Die These steht: #hybrid wird zur neuen #NewNormal Arbeitsrealität gehören!

Somit, keine Frage: Als „Chief Digital Officer“ – wie häufig genannt – hat die Pandemie einen Schub für Digitalisierungs- und New-Work-Themen ausgelöst. Künftig werden hybride bzw. flexible Arbeitsmodelle, die nach Zeit, Ort und Vertragsverhältnissen variieren, den Takt vorgeben.

Dies haben wir als BPM in unseren 7 Thesen für 2021 zu #HR festgestellt:

Ein Zurück in die alte Präsenzkultur wird es nicht geben. Wir Personaler/innen wollen die neue hybride Arbeitswelt gestalten.
. Smart Work bietet die Chance, alternative und hybride Arbeitsmodelle auszuprobieren, egal ob es dabei um Ort, Zeit oder Vertragsverhältnisse geht. Diese Entwicklung wollen und werden wir nicht zurückdrehen. Wir werden sie gestalten!  

Warum ist die neue Arbeitswelt hybrid?

Die (in der Krise dominierende virtuelle) Art des Arbeitens konfrontierte auch mit Herausforderungen, Kommunikation fand überwiegend digital statt. Der persönliche Kontakt und Austausch fehlt(e). Aber, wir sind soziale Wesen; persönliche Treffen und Raum für Kreativität sind wichtig.

Zwar wird Kultur immer mehr auch durch Kommunikation ­(mit) vermittelt, aber Menschen wollen Kultur erleben oder im wahrsten Sinne spüren. Auch dazu dient das Miteinander im Büro. Zudem, Kreativität, Innovation und Neues entsteht im Austausch.

Wie wird unsere künftige (Zusammen-)Arbeit aussehen? 

Jetzt geht es um eine bewusste und selbstbestimmte Gestaltung der neuen Arbeitsrealität.

Die Schlüsselfrage dabei lautet wie wir #hybrid (aus-) gestalten und hybrides, flexibleres Arbeiten „machbar“ machen. Welche Formen und Formate entstehen werden ist ein offener Gestaltungsprozess, der unternehmensindividuell auszugestalten ist.

Dabei hat hybrides, flexibles Arbeiten zu klärende Fragen und Konsequenzen, u.a.:

  • Was sind Aufgaben, die alleine bzw. remote (produktiver) erledigt werden können?
  • Welche Arten von Arbeit müssen wir gemeinsam erledigen?
  • Wie können unsere Arbeitsplätze kollaborativer werden? 
  • Wie ermöglichen wir selbstbestimmtes Arbeiten?
  • Wie können wir Meeting- & Begegnungsfläche schaffen, die Austausch fördert und Raum für Kreativität bietet?
  • Wie planen wir die Raumauslastung auch unter Effizienzgesichtspunkten?
  • Wie wird man verschiedenen Interessen gerecht, solchen die zu Hause oder lieber ihm Büro arbeiten?
  • Wie entwickelt sich unsere Kultur im Einklang mit dem neuen, hybriden Arbeiten?

Machen wir uns auf!

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