Change-Ability

#able4change skizziert als Blog Themen rund um #change #digital #futurework #hr.

Die Beiträge sind dabei Gedankenansätze und Notizen, manchmal nur in Stichpunkten angerissen und nicht immer „auf Hochglanz poliert“ oder zu Ende formuliert. Sie laden zum weiteren Austausch ein.

Entstanden ist die Wortprägung des Blogs #able4change aus der sprachlichen Verbindung der Wörter´Change` und ´Able`(in seiner Übersetzung ´Veränderungsfähigkeit`).

´Changeability` ist für Unternehmen ein relevanter Wert. Wird Veränderung als unternehmerische Chance verstanden, so ist die Fähigkeit zur Veränderung eine wesentliche Voraussetzung. Die Veränderungsfähigkeit ist eine strategische Kernkompetenz der Organisation, nicht nur „nice zu have“. Sie wird zu einem entscheidenden Erfolgsparameter.

´Changeability` – ein gedankliches Hilfskonstrukt

´Changeability` stellt dabei einen theoretischen, vielleicht sogar einen utopischen Idealzustand dar. Es ist ein gedankliches Konstrukt, dem die Kernfrage zugrunde liegt, ob die Organisation aus eigenen Kräften ´able` oder lediglich ´manageable` ist?

Changeability wird durch drei wesentliche Elemente geprägt: Veränderungsbereitschaft, -kompetenz und -möglichkeit.

  1. Die Veränderungsbereitschaft als erste Komponente bezeichnet die Einstellung einer Organisation zu Veränderungen – das „organisatorische Wollen“. Natürlich weist eine Organisation per se keine Einstellung auf. Die Veränderungsbereitschaft eines Unternehmens ist die Summe der Veränderungsbereitschaft ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter und deren Neugier und Kühnheit, Langeweile und Überdruss, Einfallsreichtum und Gestaltungskraft.
  2. Die Veränderungskompetenz als zweite Komponente der ´Changeability` ist das „organisatorische Können“. Auch hier besteht das „Können“ aus der Summe aller Einzelteile. Gemessen wird die Veränderungskompetenz durch den Abgleich zwischen dem, was eine Organisation (Führungskräfte ebenso wie Mitarbeiter) künftig können muss (Ziel-Kompetenz), und dem, was sie derzeit tatsächlich kann (Ist-Kompetenz).
  3. Das dritte Element der ´Changeability` ist die Veränderungsmöglichkeit im Sinne des organisatorischen Handlungsrahmens. Dies entspricht nach dem Wollen und Können nun dem „organisatorischem Dürfen“ und Ermöglichen. Natürlich darf eine Organisation zunächst einmal alles, wenn sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegt (z.B. Compliance), die selbstauferlegten Spielregeln einhält (z.B. Unternehmenswerte) und die Erwartungen ihrer diversen Stakeholder trifft. Um Veränderungschancen überhaupt nutzen zu können braucht es politischen Handlungsspielraum sowie die finanziellen Möglichkeiten. Beeinflusst wird dies durch zugrundeliegende Strukturen und Prozesse, dem Sollen.

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.