Digital HR – Digital Employee Experience

Die digitale Transformation des Personalmanagements erfolgreich gestalten 

Was bedeutet die Digitalisierung für das Personalmanagement und wie kann der Wandel sinnvoll gestaltet werden? Führende Köpfe aus dem HR-Bereich beantworten diese Fragen anhand von Analysen und Best-Practice-Beispielen aus verschiedenen Branchen.

Das praxisorientierte, gut 500 Seiten umfassende Neu-Auflage des Buchs Digital HR (Hrsg. Haufe) von Thorsten Petry und Wolfgang Jäger richtet sich sowohl an Manager und Fachkräfte in den verschieden HR-Teilfunktionen, als auch an alle sonstigen Manager und Berater, die sich mit den Konsequenzen der Digitalisierung für das HR-Management auseinandersetzen möchten.

Leon Jacob und ich haben dieses Mal den Artikel „Digital Employee Experience“ beigesteuert. Das Thema #EmployeeExperience haben wir über mehrere Jahre gemeinsam für den #BPM bewegt.

In unserem Artikel „Digital Employee Experience – Mitarbeitende im Fokus der HR Arbeit“ geht es um Employee Experience…

Wir leben in einer Experience Economy: In unserer sich verändernden (Arbeits-)Welt geht es um Erfahrungen, Erlebnisse und letztlich auch um Beziehungen.

  • …und ihre Definition

Wir definieren Employee Experience als den gesamthaften Eindruck aller Interaktionen und Erfahrungen, die Mitarbeitende im Laufe ihrer Beschäftigung in und mit der Organisation sowie mit den darin handelnden Personen machen. Besonders prägend sind dabei Momente, in die Mitarbeitende in hohem Maße emotional involviert sind.

Diese »moments that matter« bzw. die Erlebnisse hierbei bestimmen in besonderem Maße die persönliche Wahrnehmung und das Verhalten der Mitarbeitenden und damit letztlich wie sehr sie sich intern einbringen oder nach außen wahrnehmbar identifizieren.

Der Employee-Experience-Ansatz konzentriert sich konsequent auf die Perspektive der Mitarbeitenden, um Erfahrungen und Erlebnisse so zu gestalten, dass sie bei Mitarbeitenden positive Emotionen auslösen.

  • …in den unterschiedlichen Dimensionen

Ein positives Arbeitserlebnis setzt sich aus den drei Ebenen »What«, »Why« und »How« zusammen und erfüllt jeweils ein damit verknüpftes Bedürfnis:

Erstens, Mitarbeitende wollen die Möglichkeit erhalten, relevante Arbeit leisten zu können und sich auf diese zu konzentrieren.

Zweitens, sie wollen vom Unternehmen, also auch von Führungskräften und Kollegen als Mitdenkende und Mitwirkende Menschen wahrgenommen werden.

Drittens, sie wollen ihren Beitrag zu etwas Größerem leisten und mit ihrer Arbeit Einfluss nehmen.

  • … sowie die Bedeutung für HR:

Die Digitalisierung hat nicht nur das Potenzial, sondern ist Katalysator für eine größere Kundenzentrierung von HR. Dies setzt ein Umdenken voraus, damit aus digitalen Produkten oder Dienstleistungen auch digitale Erlebnisse für die internen Kunden entstehen können.

Fazit:

In der heutigen Arbeitswelt steht die Qualität der Erlebnisse, die Mitarbeitende mit ihrem Arbeitgeber machen, im Vordergrund der Beziehung. #employeeexperience fordert dazu auf, sich in die Position der Mitarbeitenden zu versetzen. Im Kern steht eine sich sukzessiv verändernde Grundhaltung in HR von einer Prozessorientierung hin zu einer Kundenorientierung. Das ist in gewisser Weise ein Paradigmenwechsel.

Dabei geht es darum, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und zu gestalten. Die Stimme der Mitarbeitenden ist eine wesentliche Quelle (z.B. über Ergebnisse von Umfragen). Beim Zuhören sollte es nicht bleiben, sondern um Mitmachen und Mitwirken gehen. Das Konzept der Co-Creation ermöglicht direkte Beteiligung und Mitgestaltung der Mitarbeitenden als „Prosumer“; im Synonym für deren Perspektive auch mit indirekter Beteiligung über die Entwicklung von sog. „Personas“.

#Change #able4change #Changeability #ChangeManagement #Coaching #ChangeCoaching #FutureOfWork #HR #EmployeeExperince #Proud2bHR #BPM

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