Digital Leadership Summit#3 – #DLS18

Im Vorfeld des Digital Leadership Summit #DLS18 und meines Panel Beitrags „Energie für Veränderungen – auf dem Weg zu Agilität und Veränderungsfähigkeit“ wurde ich gebeten der Frage nachzugehen was digital leadership bedeutet.

In unserer zunehmend „exponentiellen“ Welt (Stichwort Vuca) verändern sich auch die Anforderungen an Führung (siehe Neue Führung gefragt). Die neue Welt erfordert zunehmend ebenso eine neue Art der Führung (siehe Become a gardener – Leadership in an exponential world), eine die

  • Sinn und Bedeutung vermittelt,
  • Kultur und Werte aufzeigt
  • (rechtliche) Grenzen und Rahmenbedingungen definiert
  • Verantwortung überträgt

So auch der Artikel Is the era of management over? zur neuen Ausrichtung von Führung als „Kontextgestalter“:

Curating the context in which high performers can excel – rather than attempting to manage them – is the key to unleashing their full potential.

Begriffe wie (Eigen-) Verantwortung, Selbstorganisation/ -steuerung, Vertrauen, Experimentieren, Team, Kooperation, Vernetzung gewinnen insgesamt an Bedeutung.

Dies wird nicht von heute auf morgen passieren. Diese Transformation beinhaltet Übergangszeiten, so der Artikel Was Manager in der digitalen Arbeitswelt beachten müssen:

… und so wird es schon noch eine Zeit Parallelwelten geben.

In der neuen Welt aber dürfen oder müssen Mitarbeiter sogar mitdenken. Sie dürfen gestalten. … Früher wurde derjenige Chef, der den Job am besten erledigte, der Experte. Er sollte den Mitarbeitern sagen wie es richtig geht. Und die Mitarbeiter warteten auf entsprechende Anweisungen. Das geht heute nicht mehr, weil die Komplexität steigt, der Chef nicht mehr für alles der beste Experte sein kann.

So der Artikel Is the era of management over?:

The post-management era is only just beginning to dawn. And it is the ever-accelerating pace of technological progress that is responsible for destroying old paradigms.

Führung muss sich sukzessive an das digitale Zeitalter und die sich verändernden Arbeitsweisen anpassen. Es wird dabei einen Shift von „command & control“ hin zu „sense & respond“ geben. Denn: Hierarchien können mit komplexen Systemen nicht umgehen; die Arbeitswelt ist in einem (notwendigen) Umbruch.

Jan Weilbacher Digital Leadership – eine Frage des Mindsets nähert sich dem Themenkomplex grundsätzlich indem er zwei Elemente neuer Führung hervorhebt:

Zum einen, dass Führungskräfte sich anscheinend auf eine Kunst verstehen müssen, nämlich die der Beidhändigkeit (Ambidextrie): Zum einen das Kerngeschäft effizient zu managen und zum anderen Innovation und digitale Geschäftsfelder zu entwickeln. Das Zweite was auffällt: Es geht häufig um Kundenzentrierung: Die Digitalisierung soll vom Kunden her gedacht werden. Das ist, was vom Digital Leader verlangt wird.

Speziell zum Aspekt der Führung liest sich im weiteren Verlauf:

Führen im digitalen Zeitalter hat eine Menge mit dem zu tun, was Svenja Hofert „Agiles Führen“ nennt. Das braucht eine dynamische Haltung, „ein Mindset, das Veränderung als Dauerzustand begreift….“ (Hofert 2016, S. 84)

Der Artikel Digital Leadership: Warum Querdenker im Unternehmen für die digitale Transformation entscheidend sind geht dabei der Frage nach, welche Kompetenzen Mitarbeiter und Führungskräfte konkret benötigen, um die Digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, nämlich zu allererst die des Hinterfragens und Querdenkens:

Wenn alte Regeln und Gesetzmäßigkeiten ihre Gültigkeit verlieren, braucht es neue Ideen, Pfade und Denkmuster. Nonkonformisten brechen mit alten Mustern und denken neu.

Why People Lose Motivation — and What Managers Can Do to Help beleuchtet die grundsätzliche Rolle der Führungskraft:

…„encourage them to play to their strengths, creating opportunities to experiment, and helping them personalize the purpose of the work.”

Oder, wie Janina Kugel es in Digitale Transformation und die Rolle des Menschen ausdrückt liegt die Antwort in einer gewissen Rollenvielfalt:

In der Praxis verlangt das von einer Führungskraft, dass sie einmal als Kollege auftritt, einmal als Mentor, einmal als Coach und ein anderes Mal als Mentee, dem etwas beigebracht wird.

Die Grundsätze guter Führung sind so gesehen zeitlos.

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Digital Leadership Summit#3 – #DLS18

Im Vorfeld des Digital Leadership Summit #dls3 und des Panel Beitrags Energie für Veränderungen – auf dem Weg zu Agilität und Veränderungsfähigkeit habe ich einige Fragen beantwortet:

Exponentiell, digitalisiert, individualisiert – building future-proof

Digital Leadership bedeutet für mich….

Weiterlesen „Digital Leadership Summit#3 – #DLS18“

Organisationale Ambidextrie: neue Fingerfertigkeit gesucht – #NWX18

Anlässlich der XING New Work Experience 2018 #NWX18 in Hamburg fand das Kienbaum Panel „Organisationale Ambidextrie – wie gelingt Führungskräften die Schizophrenie?“ in den Elbarkaden der Elbphilharmonie statt.

Geleitet von Markus Albers (Rethink), zusammen mit Stephan Grabmeier (Kienbaum), Angelika Kambeck (Klöckner), Dr. Reza Moussavian (Deutsche Telekom) sowie Felicitas von Kyaw (Vattenfall).

Stichwortartig ein paar Gedanken dazu im Nachgang. Siehe dazu auch Ambidextre Führung: sowohl als auch – #NWX18.

Ambi…what? …fragt man sich zunächst. Ambidextrie – ein (sperriges) Fremdwort, das sich schwerlich aussprechen lässt – stammt als Wort aus dem Lateinischen und bedeutet „beidhändig“. Weiterlesen „Organisationale Ambidextrie: neue Fingerfertigkeit gesucht – #NWX18“

Ambidextre Führung: sowohl als auch – #NWX18

Anlässlich der XING New Work Experience 2018 #NWX18 in Hamburg findet das Panel „Organisationale Ambidextrie – wie gelingt Führungskräften die Schizophrenie?“ in den Elbarkaden der Elbphilharmonie statt. Geleitet wird es von Markus Albers (Rethink), zusammen mit Stephan Grabmeier (Kienbaum), Angelika Kambeck (Klöckner), Dr. Reza Moussavian (Deutsche Telekom) sowie Felicitas von Kyaw (Vattenfall).

Ambi…what? …fragt man sich zunächst. Ambidextrie – ein (sperriges) Fremdwort, das sich schwerlich aussprechen lässt – stammt als Wort laut Handelsblatt Artikel Manager zwischen Effizienz und Experiment.: Weiterlesen „Ambidextre Führung: sowohl als auch – #NWX18“

Become a gardener – leadership in an exponential world 


In an exponential world you have to let go of control. In terms of leadership you need to focus on setting framework conditions:

  • Providing purpose, culture, values and legal boundaries
  • Holding people fully accountable as intrapreneurs
  • Recruiting on (future) meta skills such as passion or potential  

Weiterlesen „Become a gardener – leadership in an exponential world „

Arbeiten 4.0 – Willkommen in der schönen neuen Welt?

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Arbeiten 4.0 – hierarchiefrei, demokratisch, technologisch….Willkommen in der schönen neuen Welt? – so lautet der Titel der Panel Diskussion mit Bernd Blessin, Gabriele Sons und Martin Seiler anlässlich der diesjährigen Rethink HR & Tech, Hamburg. #reHRTech


Fragen entsprechend der Diskussion.

Digital, innovativ, kreativ – wie sehen die Rahmenbedingungen für den effizienten, eigenverantwortlichen und hochmotivierten Mitarbeiter 2020 aus? Weiterlesen „Arbeiten 4.0 – Willkommen in der schönen neuen Welt?“

Be an explorer – neue Führung gefragt

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Change Agent, progressiv….verschiedene Umschreibungen für einen ähnlichen (hohen) Anspruch an „neue Führung„: mutig, visionär, disruptiv – aber eben auch anschlussfähig, partizipativ und inspirierend in die neue Welt zu führen. Die Qualitäten eines „explorers“ sind gefragt bei der (Forschungs- und Entdeckungs-) Reise ins Unbekannte, in die VUCA-world: Aufbruch, Entdecken und Erobern der neuen Welt(en). Die bisherige Rolle des „Reiseleiters“ wird umdefiniert und als die des Entdeckers, Pfadfinders und Scouts neu ausgeschrieben – eine anspruchsvolle aber wahrlich spannende Aufgabe. Weiterlesen „Be an explorer – neue Führung gefragt“

Fit for purpose – a guiding light  

pexels-photo-132340Was leitet unser Handeln, was macht Sinn, wann machen wir (uns) Sinn? Wofür steht die Organisation (und im Umkehrschluss wofür nicht)? Was gibt Orientierung und gemeinsame Ausrichtung? Was ist „a greater good“ oder „something bigger“ – etwas das Menschen einen höheren Sinn gibt, und so die Menschen in ihrem Wirken verbindet und vereint. Wie ein „guiding light“ wirkt.

Dies sind zeitgemäße Fragen die sich Organisationen aktuell stellen, vor allem – aber nicht nur – solche die sich bereits in neuen, agilen Arbeitsweisen probieren. Die Frage nach „purpose“ oder „meaning“ ist en vogue. 

Weiterlesen „Fit for purpose – a guiding light  “

Schritt für Schritt - neue Wege gehen 

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An Schweden schätzt sie den agilen Ansatz „steg för steg“ und ihr erstes Musikalbum war von einer Rock’n’Roll-Legende. Felicitas von Kyaw, Vice President HR bei Vattenfall, hat unseren Fragebogen beantwortet.

..so beginnt das Interview „Schritt für Schritt“ im Human Resources Manager.