Change@Digital – IQPC Konferenz HR Transformation

„Erfolg durch Veränderung! Change Management in Zeiten der Digitalisierung“.

– Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz HR Transformation 2018 in Berlin, 30. Jan. 2018

Anlässlich des Panels mit Barbara Althoff-Simon (SAP), Anne Suffert (RTL2), Romy von Roeder (Applift) und Felicitas von Kyaw (Vattenfall) gab es Diskussionen rund um folgende Themenblöcke und beispielhafte Fragen: Weiterlesen „Change@Digital – IQPC Konferenz HR Transformation“

Agile organisation – Handelsblatt Change Congress #ChangeC 


Handelsblatt Change Congress #ChangeC, Berlin 

Auf dem Handelsblatt Change Congress gab es im Rahmen der Fishbowl Session Sind wir nicht alle ein bisschen WAGILE? Mythen, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren des agilen Arbeitens sinngemäß folgende Fragen:

1. Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Einführung agilen Arbeitens? – Mythen und Stolpersteine


Agile ist mehr als die bloße Einführung eines Modells oder einer Methode wie Scrum.

WAGILE ist eine Wortschöpfung aus „agile“ und „waterfall“ (= konventionelles Projektmanagements, häufig als „Wasserfall“ bezeichnet). Sie steht synonym dafür, dass man im schlimmsten Falle „zwischen den Welten“ stecken bleibt.

Nämlich dann, wenn man „agile“ nur als Methode einführt, es aber im Verhalten nicht lebt. 

„Agile ways of working“ ist eine Entwicklungsreise die man erfährt und erlebt, eine Art zu sein die nie wirklich zu einem Ende kommt – und somit kein Reiseziel im Sinne eines „Ankommens“ beinhaltet.

Agil ist etwas das wachsen muss (Organismus), nicht skaliert werden kann (Maschine). Die bloße Implementierung eines Modells oder einer Methode funktioniert nicht; man muss experimentieren und anwenden. Und die entsprechende Haltung entwickeln.

Es geht um gelebte Erfahrung. Transition braucht Geduld, ggf Fehler, ausprobieren und experimentieren.

(Truely) „agile“ zu sein ist ein langer Weg – zumindest für die Organisationen die nicht „greenfield“ starten, sondern ihre Historie mitbringen. Denn, den wesentlichen Unterschied macht was nicht durch die Einführung einer bloßen Technik oder Methode zu verändern ist: die Haltung. 

2. Wie können diese Schwierigkeiten überwunden werden? – Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Etablierung agilen Arbeitens (von wagile zu agile)

Agil heißt iterativ und inkrementell. D.h. nicht alles von Anfang an richtig und fertig haben. Es bedeutet „steg för steg“ (schwedisch für „Schritt für Schritt“) – es braucht Mut, die ersten Schritte zu setzen sowie Offenheit für Neues auf einer unendlichen (Entdeckungs-) Reise. Damit ist auch der Weg das Ziel.

Umfangreiches Umdenken und Neumachen sowie ein ganzheitlicher, allumfassender Ansatz sind gefragt.

Im Sinne von „agile as a mindest“ sind einige Prinzipien einer agilen (Arbeits-) Welt und Kultur besonders zu hervorzuheben:

  • Culture: trust & freedom, learn faster, iterative & incremental, experiment
  • Cooperation: self-steered, collaboration & co-creation, cross-functional
  • Competences: decision making at lowest possible level closest to expertise, ownership based on defined roles
  • Leadership: guiding teams by vision & goals, solving impediments

Selbststeuerungskräfte sind zu aktivieren, Netzwerke zu mobilisieren und Eigenverantwortung zu stärken. Agile Kompetenzen wie „fast failure“, beta-Versionen und in ständiger Optimierung angelegte iterative Ansätze gewinnen an Bedeutung.

Im Artikel Embracing Agile werden 6 wesentliche Hebel genannt, um das agile Potenzial für die Organisation zu heben:

From our work advising and studying such companies, we have discerned six crucial practices that leaders should adopt if they want to capitalize on agile’s potential.

1. Learn How Agile Really Works

2. Understand Where Agile Does or Does Not Work

3. Start Small and Let the Word Spread

4. Allow “Master” Teams to Customize Their Practices

5. Practice Agile at the Top

6. Destroy the Barriers to Agile Behaviors

Mehr zum Nachlesen u.a. in Agile – sind wir nicht alle ein bißchen WAGILE bzw. in der Kategorie Agile des blogs.

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Exponential change – a tidal wave

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According to latest BCG research Twelve Forces That Will Radically Change How Organizations Work we are „facing a tidal wave of change“:

In an age of rapidly evolving technologies, business models, demographics, and even workplace attitudes — all shifting concurrently —change is not only constant but also exponential in its pace and scope. Companies from startups and online businesses to incumbents in all industries will experience the effects in far-reaching and transformational ways.

Weiterlesen „Exponential change – a tidal wave“

Der hype um smart – smart change 

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Der Begriff smart ist in aller Munde. Smart as the new sexy?

Nach Duden steht es für „clever, gewitzt“. Wikipedia ergänzt um „schlau“ und „intelligent“. Synonym sind alert, gewitzt, klug, listig, pfiffig. In der Projektmanagementsprache steht SMART als Akronym für SpecificMeasurableAcceptedRealisticTime Bound und dient zur eindeutigen Definition von Zielen.

Smart – steht in der Praxis für intelligente Wege und Lösungskonzepte, die eine praxisnahe und erfolgsversprechende Umsetzung ermöglichen. Und das möglichst intuitivin der Anwendung. Weiterlesen „Der hype um smart – smart change „

Zukunft der Arbeit – Fähigkeiten der Zukunft 

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Im Artikel This is your life in 10 years time wird beschrieben:

The Worker of the Future:

  • works in disrtibuted team(s)
  • depends on skills and ability to understand client needs
  • has a core network of recurring clients
  • works globally and across cultures
  • does not sign permanent contracts, nor are in search of them
  • sees scheduling of work hours and private life as a challenge

Weiterlesen „Zukunft der Arbeit – Fähigkeiten der Zukunft „

Business of change – Energie für Veränderungen

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Interview seitens Detecon über den Alltag im Energiebusiness:

Zum Alltag eines Energieversorgers gehört der Spagat zwischen Effizienzsteigerungen und der Suche nach neuen Wachstumspotenzialen. Felicitas von Kyaw, verantwortlich für den Bereich Human Resources des Geschäftsbereiches Customers & Solutions bei Vattenfall, setzt auf flache, marktnahe Strukturen und agile Arbeitsweisen.

Auch im Vattenfall Blog zu lesen.

Change – a never ending story

Close-up of a page of a book with the word change in bold

„Change is here to stay“. Das wird auch in diesem Jahr so bleiben wie es war. Nur irgendwie auch anders werden.

So fragt die Wirtschaftswoche jüngst in einem Artikel:

Wo so viel Theorie und so viele Erfahrungen so wenig positive Auswirkung auf die Unternehmenspraxis zeigen, muss man fragen: Sind Führungskräfte und/oder Mitarbeiter einfach nicht erfolgreich durch den Change-Prozess zu steuern? Haben wir einfach immer Angst vor Veränderung?

Das Managen von Change ist eine „moderne Kunst“ – dem Begriff selber liegt der  Trugschluss inne, Change sei „managebar“:

Der Plan ersetzt Unsicherheit durch Irrtum (H.v.Förster).

Weiterlesen „Change – a never ending story“

Changing change – change will change

“Change will change.“ Die Welt, in der wir leben, ändert sich. Und das schnell – sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Anforderungen. Dort wo es kein „business as usual“ gibt, gibt es auch kein „change (management) as usual“. Immer weniger geht es um das eigentliche Managen der Veränderungen, da Komplexität und Geschwindigkeit vielfach (zu) hohe Anforderungen an eine gemanagte Steuerung stellen. Mit den neuen Konstanten der „permanent transition“ und einem Alltag „under construction“ geht es darum, Situationspotenziale zu nutzen und organisatorische Agilität zu stärken.

Nichts ist beständiger als der Wandel – wie beständig ist sein Management? Quo vadis Change Management ?

Weiterlesen „Changing change – change will change“